Sidney Schmitt
Hier sehen wir Sidney Schmitt aus Villmar, der für Kramer in der B-Lizenzklasse startete, bei seiner Siegesfahrt in Augustdorf 1980 auf Kramer LR 125.
Im Gegensatz zu den richtigen 'Werkstattfahrern', die auch international starteten, erhielten die Kramer B-Lizenzpiloten keine komplett blauen Motorräder, sondern solche mit andersfarbigem Tank, hier in weiß.
Vielen Dank an Rick Gocht, der mir dieses Foto zur Verfügung stellte!
Sieg in Markt-Taschendorf gegen keinen geringeren als Roland Diepold!
Nach seinen ersten Jahren auf Suzuki (1975/76) wechselte Sidney für die Saison 1977 das Fabrikat. Da die Ergebnisse vielversprechend waren, sollte es diesmal ein von Anfang an siegfähiges Motorrad sein.
Nicht nur aufgrund der kurzen Entfernung von Villmar nach Laubus-Eschbach gab es natürlich schon Kontakte zu Fritz Kramer, da fiel die Entscheidung für eine Kramer leicht.
Nicht irgendeine LR 125, sondern die allererste vom 'Band' (*77001#) durfte es sein, auf persönlichen Wunsch ganz in Gelb, inklusive des Tankdekors. In dieser Hinsicht sicher ein Unikat, aber genauso wie alle anderen 'Werksmotorräder' bei Kramer der laufenden Produktion entnommen. Verbesserungen wurden den Motorrädern im Laufe der Zeit immer wieder zuteil, wenn das Werk was neues entwickelt hatte.
Das gelbe Tankdekor war sicher ein Unikat, Fritz' Hausfarben waren blau/gelb oder rot/silber, wie die späteren Modelle auch zeigen.
Nach der gelben LR 125 hatte Sidney eine rote für die Saison 1978 zur Verfügung, ebenso eine rote LR 250 für die Klasse bis 250ccm.
Für die Saison 1980: LR 125 in blau/weiß, wie für die B-Lizenzfahrer, die von Kramer unterstützt wurden, üblich.








